„[…] Die 4,2 km lange gepflasterte Straße lag endlich vor mir, völlig aufgeweicht. Ein Strom von Strandfischern war gleich zur Stelle, um Herz- und Venusmuscheln zu suchen. […] Die Straße erschien in dieser Landschaft mit einer verblüffenden Schlichtheit, so schön und so friedlich zugleich. […] Ich genieße dieses weltweit einmalige Zwischending in vollen Zügen: nicht mehr ganz Kontinent, aber auch noch nicht Insel […]“
Den Gois (das regionale Wort für „Furt“) gab es nicht immer. Er entstand an einer Stelle, an der zwei Strömungen aufeinandertreffen und durch Ebbe und Flut große Mengen von Sand und Schlick angelagert wurden.
Der Gois in 6 Jahreszahlen:
- 1701: Erste Eintragung des Gois auf einer geografischen Karte.
- 1766: Die erste Überquerung des Gois durch Auguste Gauvrit aus Barbâtre.
- 1780: Die ersten Leitpfosten markieren die Passage.
- 1935: Beginn der Pflasterarbeiten an der Fahrbahn bis 1939.
- 1942: Der Gois wird in das Infrastruktur-Verzeichnis des Departements aufgenommen.
- 1993: Die Tour de France führt zum ersten Mal über den Gois.